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Inhalt:
Ein Dreißigjähriger steht vor den Trümmern seines Lebens.
Panikattacken, Soziophobie, Depressionen. Er hat keine
andere Chance als sich endlich mit seiner Vergangenheit
auseinanderzusetzen.
Mutig widersetzt er sich den ehernen bürgerlichen
Familiengesetzen und bricht das 20 Jahre dauernde Schweigen,
das ihn fast sein Leben gekostet hätte.
Bei einem Fest konfrontiert er seine Familie mit der
grausamen Wahrheit seiner Kindheit : er wurde 6 Jahre lang
von einem katholischen Priester – und engen Freund der
Familie - sexuell missbraucht.
Die erschütternde Rede, die er auf dem Familienfest hält ist
für ihn der entscheidende Schritt, um endlich aus dem
Gefängnis des Schweigens auszubrechen.
Die Reaktionen der Familie sind wie erwartet.
Doch die eigentliche Verarbeitung seiner Kindheit fängt
damit erst an.
Mit gesunder Wut und Empörung steigt er aus der Opferrolle
aus.
Entstehung:
Wolfgang Spielvogel schrieb das Theaterstück auf der
Grundlage des Buches "Ich wurde sexuell missbraucht" von
Norbert Denef.
In der ursprünglichen Fassung hatte das Stück im Oktober
2008 Premiere im Frankfurter Autorentheater.
Gespielt wurde es von Viktor Vössing.
Katharina Micada erweiterte das Stück und führte Regie in
der Produktion von theater tiefenschatz.
Zuschauerreaktionen:
...bewegend, ergreifend!
...kalter Schauer bei "Danke"...
...wir haben danach noch stundenlang
über das Thema, das Stück und die Inszenierung gesprochen...
...bewegend und befreiend...
Theaterkritiker Patrick Wengenroth:
"...eine angemessene Art, solch ein
Thema auf die Bühne zu bringen...
...hebt sich wohltuend vom sonst
üblichen "mind fuck" vieler anderer Produktionen ab...
..."richtiges" Theater...
....es wird aufgezeigt, wie er die
Gewalt weitergibt und seine Familie schlecht behandelt...
.....beeindruckend die Bearbeitung der
"Ballade von der sexuellen Hörigkeit" in die "Ballade von
der sexuellen Missetat"...
...solide..."
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